Der Verein


Ende der 90er Jahre wurden durch den Verein rat + tat e.V. Rostock ganz bewusst Diskotheken aus Anlass des CSD und dementsprechend terminlich um den 26. Juni herum durchgeführt. 

Dem folgten 1999/2000 auf dem Platz neben dem „Brink“ (vor dem Regenbogenhaus) gemeinsam mit den dort ansässigen Gastronomen die ersten Straßenfeste, die bereits einen sehr großen Zuspruch hatten. Organisator war der rat+tat e.V. 

Nachdem ein Jahr kein Straßenfest durchgeführt wurde, haben der damaligen Besitzer der heutigen „planbar“ sowie der Inhaber der Concept-Compagnie wieder ein Straßenfest auf die Beine gestellt. 

Am 17.September 2002 setzten sich dann (erstmals in der lesbisch-schwulen Geschichte Rostocks) alle Vereine gemeinsam mit der lesbisch-schwulen Community zusammen und berieten über die Möglichkeiten der Durchführung eines CSD. 

Sofort entstand die Idee, den CSD nicht nur auf das Straßenfest zu beschränken, sondern auch eine dazugehörende Parade durchzuführen. Trotz anfängliche Skepsis („Na, da werden wir wohl mit ein paar Bollerwagen durch die Kröpi ziehen“) wurde der erste CSD mit eine Parade am dritten Samstag im Juli 2003 durchgeführt. Der große Zuspruch hat uns dann schon überrascht. 8 Fahrzeuge fuhren in der Parade mit, Thomas Hermanns (Comedien) war der prominenteste Gast und hat die Parade mit eröffnet. Auf der Basis einer Vereinbarung zwischen den Vereinen, einigen lesbisch-schwulen Gastronomen und Einzelpersonen wurde die ersten CSDs organisiert. 

Im Jahr 2005 machte sich die Gründung des CSD Rostock e.V. erforderlich, um den CSD auf eine bessere rechtsverbindliche Grundlage zu stellen. An jedem dritten Samstag im Juli (eine Ausnahme gab es nur 2006 auf Grund der Fußballweltmeisterschaft, weil u.a. Berlin seinen CSD auf den dritten Samstag verschieben musste.) versammeln sich tausende Lesben, Schwule, Transgender deren Familien und Freunde zu einer bunten Demonstration in der Hansestadt Rostock. Bunt, schrill und laut machen wir auf uns aufmerksam und nehmen jedes Jahr auf ein Neues aktuelle politische Themen auf und publizieren sie auf unsere Weise. Gleichzeitig bieten wir "unseren Leuten" die Möglichkeit, sich so zu zeigen, wie wir nunmal sind!


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